Mischa im Weltraum 1: Überfall auf Professor Turbino

    Verlag
    Ehapa Verlag, Berlin
    Seiten
    72
    Von
    Rolf Kauka
    Preis
    DM 16,80
    Veröffentlichung
    05/1998



    Auch wenn es dem Comic Leser so vorkommen muß, als wäre die Welt der Sprechblasen ausschließlich aus den Federn von Franzosen, Belgiern, Spaniern und Amerikanern entstanden: Das stimmt nicht! Neben Hansrudi Wäscher und seinen Helden hatte - und Dank Ehapa hat - Deutschland Rolf Kauka.

    In Kaukas "Fix und Foxi" erschienen auch die Weltraumabenteuer von Mischa. In der Zeit der Sputnik und der Leika verkauften sich Geschichten rund um Raumschiffe und die Eroberung des Weltraum, und Mischa war Kaukas Führer in die Zukunft.

    Zeichnerisch eng an den Stil von "Knick Knatterton" angelehnt, wirken Gute wie Bösewichte ernster als die "Ducks", aber lustiger als "Nick der Weltraumfahrer". Ehapa spendierte den Bildern zeitgemäßes Handlettering. Von der "Schönheit" der ursprünglichen Textgestaltung kann man sich im sehr informativen Anhang ein Bild machen. Dort wird auch auf den inhaltlichen Anspruch der Comics von Kauka eingegangen. So kommt zu dem reinen Vergnügen des Comiclesens noch die Auseinandersetzung mit dem Medium und seinen Möglichkeiten. Diese Hintergrundinformationen fehlen leider vielen Nachdrucken älterer Storys (vielleicht eine Idee für die hochwertigen Reprints der "Mickey Mouse"- und "Supermann"-Hefte aus dem gleichen Haus).

    Fazit:
    Zusammen mit dem Vorwort des ""Vaters"" von ""Mischa"", Kauka persönlich, gestaltet sich dieser Ausflug in die Jugendzeit des deutschen Comics sowohl lustig, als auch spannend und interessant.

     
     

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