Hellboy

    Von:
    Mike Mignola
    Verlag:
    Cross Cult, Asperg
    Seiten:
    192
    Preis:
    EURO 18,-

    Veröffentlichung:
    12/2003




    Manche Sachen sind einfach besser, wenn sie kürzer sind. Vielleicht trifft das auf Rezensionen zu, auf Hellboy passt das wie die Steinfaust aufs Horror-Auge. Sieben Geschichten sind diesmal im etwas dickeren Hardcover im Taschenbuchformat. Diesmal wieder Mignola pur, dafür aber voll auf den Punkt. Und wer will schon der Werbung Glauben schenken? Der schenken wir gar nichts! „Garantiert Hackenkreuzfrei“ heißt es da vollmundig, doch auf den letzten Seiten in der üblichen Galerie finden sich dann doch einige Vierecke mit Pluszeichen drin. Aber deswegen kauft man sich ja sowieso nicht dieses Buch, man kauft es wegen der tollen Horror-Stories. Diesmal zieht es den Leser nach Schottland. Und trocken wird es auch wieder, der Pfarrer sagt zu den geschenkten Eisenschuhen: „Na toll.“

    Wir lassen das „na“ weg und beschränken uns auf das „toll“. Aber was wäre Hellboy ohne den Balkan? Keine Angst, bei sieben Geschichten gehts natürlich auch wieder in ein kleines Dorf in der Nähe einer alten Festung, so schön können Klischees sein.

    Die Galerie haben wir auch schon erwähnt, Tim Weiffenbach ist einfach zu schreien schön, und Ulf K. haben wir in einem Hellboy nicht erwartet. Aber unerwartete Gäste sind manchmal die liebsten.

    Hellboy muss man einfach haben, Band fünf ist schon geplant, der Film steht in den Startlöchern – Frühjahr 2004 solls dann losgehen – bis dahin ein frohes Stöbern in der ebenfalls enthaltenen Hellboy-Checkliste, vielleicht fehlt ja noch eine Nummer in der Sammlung?

    Fazit:
    Rot, trocken, gut. Hellboy ist wie Rotwein – was für Genieser.

     
     

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