Red Durham #2: Der rote Tod



Durham Red beißt sich weiter durch ihre erste Geschichte. Die auserkorene Göttin der Mutanten kommt hinter das massenmörderische Komplott ihrer Doppelgängerin. Mit Hilfe ihrer beiden Gefährten kann sie die Betrügerin vor den Augen der Mutanten-Massen entlarven und die Mutantenheit vor der drohenden Ausrottung retten.

Dabei fliest natürlich jede Menge Blut, vor allem das der "Schein-Heiligen".

Trotz des hohen Blutfaktors und der gediegenen Action gibt es auch Geschichte in diesem Comic. Red verhindert den unnötigen Genozid an den Mutanten und prangert das Morden im Namen einer Religion in ihrer Rede an die Irrgeleiteten an. Kein literarisches Werk, aber Action mit Aussage.

Unter allem liegt ein englischer Unterton. Die Darstellungen der dürren Herrscher in ihren prunkvollen Roben haben etwas klerikales/adliges an sich und die hinterhältigen Intrigen erinnern an das Ränkespiel bei Hofe. Trotz der klaren Betonung auf Action erfrischende, wenn auch aus anderen Genres wohl bekannte, Beigaben die man in dieser Kombination nicht aus amerikanischen oder franko/belgischen Produktionen kennt.

Auch in der kurzen Zweit-Story muss sich die Schöne mit sich selbst rumschlagen. Ihr lebensmüdes Ebenbild aus einer entfernten Zukunft bittet erfolgreich um Sterbehilfe.

Die Bilder sind wieder eine beeindruckende Mischung von computergenerierten Texturen und Effekten mit handgemachten Zeichnungen. Erstere sind perfekt und die gelegentlichen Unstimmigkeiten der Zeichnungen wie maskenhafte Gesichter bewahren dieses Comic vor der von anderen Heften bekannten "Computerkälte". Besonders die Weltraum-Szenen lassen den Betrachter die Seiten dieses Bandes immer wieder aufschlagen.

Bild- und blutgewaltiges Vampirdrama im Raumschiff-Milieu. Nur - aber dann besonders - gut in Verbindung mit Teil 1.


Verlag
Egmont Fleetway, Stuttgart, Egmont Fleetway, Stuttgart, Egmont Fleetway, Stuttgart
Seiten
48
Von
Abnett / Harrison
Preis
DM 9,95
Veröffentlichung
02/2000

Comic-Liste

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