Star Wars Heft 4

Verlag
Dino Verlag, Stuttgart
Seiten
52
Von
Darko Macan / Dave Gibbons
Preis
DM 5,90
Veröffentlichung
09/1999


In der vierten Ausgabe der neuen Heft-Serie wird das erste Abenteuer "Vaders Rache" beendet. Star-Zeichner Gibbons, bekannt durch seine Watchmen und Martha Washington, hat sich bei den Gesichtern der Einheimischen gut bei Starlin bedient. Trotzdem sind seine Bilder immer wieder ansehenswert. Trotz der harten Produktionsbedingungen in Amerika leistet er sich kaum Fehler. Stimmige Proportionen, eine flüssige und nachvollziehbare Bildersprache und eine übersichtliche Seitenaufteilung sind sein Markenzeichen.

Nur mit Luke Skywalker tut er sich schwer. Luke bewegt sich deutlich hölzerner als die anderen und wirkt manchmal als Fremdkörper. Trotzdem bleibt "Vaders Rache" eine der besser produzierten Star Wars Lizensen.

Das der Autor nicht den selben guten Namen hat wie der Zeichner wird dem Leser schnell klar. Der Plot ist einfach: Kleiner Herrscher will sich dem großen Imperium dienlich zeigen und Skywalker ausliefern. Ein eifersüchtiger Kollege Lukes hilft dabei, besinnt sich zum Schluss der Geschichte und rettet alle durch seine heroische Tat die er mit seinem Leben bezahlt. Skywalker ist mehr Spielball des Geschehens als Akteur. Vielleicht wäre eine größere Rolle ja nicht mit der Star Wars Kontinuität kompatibel, also lieber weglassen.

Wo in den Filmen verschwenderisch in Kostümen und Landschaften geschwelgt wird, hält sich dieser Comic zurück. Einzig Mala Mala erhält etwas Charakter. Vielleicht muss sie noch in anderen Geschichten mitspielen. Trotz aller Kritik ist "Vaders Rache" eine unterhaltende Geschichte und die guten Bilder reißen einiges wieder heraus. Den zweiten Tei des Heftes bestreitet die "Prelude to Rebellion" Story, die sich durch viel Action und eigenständige, wenn auch etwas schludrige Bilder gut lesen lässt. Hier gibt es neue Raumschiffe und Roboter zu sehen.

Leider ist dieser Teil des Heftes auch zweigeteilt. Was in einem Einzelheft, wie es das amerikanische Original war, noch gut funktioniert hat, wirkt im deutschen Heft unruhig. Zudem ist der Zeichner John Nadeau nicht besonders berauschend.

Infos, Gewinnspiel, Leserbriefe - der Magazinteil ist ein Grund sich dieses Heft regelmäßig zu kaufen, wo doch auch im nächsten Heft die hoch gelobte "Crimson Empire" Story begi

Comic-Liste

Free Joomla! templates by AgeThemes | Documentation

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.