Herr Wüttner & Frau Kleinschrott #3: Onomatopoetische Abenteuer

    Von:
    Haimo Kinzler
    Verlag:
    Heinzelmännchen, Stuttgart
    Seiten:
    54
    Preis:
    DM 19,80

    Veröffentlichung:
    03/1999




    Der alternative Student und die kräftig gebaute und spießige Vermieterin, diese Zusammenstellung riecht nach Dynamit für die Lachmuskeln.

    "Onomatopoetische Abenteuer" ist nicht nur ein Funny aus deutschen Landen, sondern fördert auch noch die Volksbildung. Endlich weiß jeder, daß "Onomatopoesi" Babysprache bedeutet. Danke!
    Solchermaßen weitergebildet darf man dann auch als Wissender den Witz eines der zahlreichen Abenteuer verstehen.

    Die anfänglich als Einseiter daherkommenden Comics erzählen von Urlaubserlebnissen auf dem Truppenübungsplatz, Schweinerein nach einem Lotterie-Gewinn, Problemen bei der Regenwassernutzung oder dem psychologischen Mieterhöhungs-Krieg.
    Zumindest unterschwelllig kommt immer auch ein wenig politischer Witz mit durch, wobei eine als zu tendenziöse Meinungsmache vermieden wird. Es sind eher Humor-Querschläger bis hin zum Irrwitz. Beispielsweise schießt das mit Endzeit-Bomben beschleunigte Auto der beiden einen Zeppelin ab. Aber das kommt ja in den besten Familien vor, oder?

    Die schwarz/weißen Zeichnungen erinnern an Seyfried mit einem Schuß Franquin, ohne die beiden platt zu kopieren.

    Fazit:
    Witzig mit politischem Hintergrund.

     
     

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