Green Lantern Wiedergeburt

    Verlag
    Panini Verlags GmbH, Nettetal
    Seiten
    144
    Von
    Johns / Van Sciver
    Preis
    €17,00
    Veröffentlichung
    11/2005



    Was braucht man, um mal wieder eine alles umfassende Geschichte über die Grüne Laterne zu machen? Zuerst mal alle grünen Laternen, vom guten alten Alan Ladd Wellington Scott bis zur aktuellen Lantern das sind ja schon mal eine Hand voll Helden. Dann natürlich seine Freunde wie Green Arrow. Fehlen darf das Corps nicht, falls davon noch jemand am Leben ist und die Wächter müssen auch mit rein. Der Spectre darf nicht fehlen, und das nicht nur, weil er auch ein grünes Kostüm hat. Dann noch die JLA und Feinde müssen auch dabei sein. Sind sie auch.

    „Green Lantern – Wiedergeburt“ hat alles was es braucht – fehlt nur noch eine ordentliche Story.

    Wie schön war das früher, damals, als Hal das erste Mal den sterbenden Außerirdischen traf. Da kam ein Gegner, Hal ging an die Batterie, hat den Ring geladen, sich einmal geirrt und dann aus dem Ring etwas großes Grünes entstehen lassen, das das Tag gerettet hat. War das schön.

    Heute muss es da schon eine Portion heftiger sein. Ist Hal doch mittlerweile zusammen mit dem Spectre ein verträglicher Parallax geworden. Das ist ein Wesen mit galaktischer Kraft – dementsprechend galaktisch muss die Story sein. Und weil wir kleinen Menschen das Universum noch nicht so ganz verstehen, ist es auch nicht ganz so schlimm, wenn man diese Geschichte nicht so ganz versteht. Klar gibt es Fans, die den Durchblick haben, es soll X-Men-Versteher geben, aber Verstehen ist ja nicht alles.

    Ein Superheldencomic kann ja auch einfach Spaß machen. Und den hat der Green Lantern Fan auf jeden Fall eine ganze Zeit lang bei dieser Geschichte. Kilowog als wutschnaubender Bulle und mal wieder ein hübsches Wächter-Mädchen sind schon sehenswert. Viele Rückblicke lassen nostalgische Gefühle hochkommen und es gibt mal wieder einen sehr kurzen Faustkampf zwischen einer Green Lantern und Batman. Da staunt Guy Gradner nicht schlecht, und wir Fans kramen schon mal nach dem Justice League of America Monsterband (oder greifen in die gut geführte Comic-Bibliothek ;0).

    Aber irgendwann nach der Mitte des Bandes wird es dann doch etwas zu galaktisch. Da heißt es dann Zähne zusammen beißen bis zum kitschigen Ende. Und so lernen wir eins ganz sicher: Wahre Superkräfte sind reine Willenssache.

    Die Zeichnungen sind okay, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.



    Fazit:
    Galaktisch aber überladen - für Fans.

     
     

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