Star Trek # 2 - Verwirrspiele

    Von:
    Tony Isabella & Bob Ingersoll / Aaron Lopresti
    Verlag:
    Dino Verlag, Stuttgart
    Seiten:
    64
    Preis:
    DM 6,90

    Veröffentlichung:
    09/2000




    Die neue Star Trek Reihe bei Dino macht sich richtig gut. Wildstorm sorgt für die gute grafische Umsetzung und auch die Storys sind nicht schlecht.

    Im zweiten Heft darf die Original Crew um Captian Kirk mal wieder die Brücke der Enterprise bevölkern. Doch zuerst greifen riesige Hände im Weltall nach der guten alten NCC 1701 und kein verdammtes A, B, C oder D. Da kommt richtiges 60er Jahre Feeling auf.

    Auf der nächsten Seite greift Kirk mal wieder zu seiner beliebten Tritt-ihn-mit-den-Füßen Attacke. Jetzt nur noch ein Crew-Mitglied im roten Shirt das stirbt, und fertig wäre Nostalgie pur. Nun ja, man kann nicht alles haben.

    Die Enterprise wird samt Raum-Piraten in den Arrest-Zellen nach Pollux II beordert. Dort wartet ein alter Bekannter Spocks auf das Spitzohr. St. John ist ein verrückter Wissenschaftler, der eine geheimnisvolle Erfindung gemacht hat. Mittels einer Maschine verfrachtet er Versionen seiner selbst aus Alternativ-Universen nach Pollux II. Doch Spock ist misstrauisch. Eine solch Bahnbrechende Erfindung traut er seinem alten Studienkollegen nicht zu.

    So kommt es unweigerlich zur Auseinandersetzung, bei der Die Enterprise-Crew natürlich in eine brenzlige Situation kommt. Doch der Titel der Geschichte "Verwirrspiele" deutet es schon an, es ist nicht alles so, wie es zuerst erscheint. Bis St. John schließlich seinen vorbestimmten Platz auf der Pritsche der Verwahrungs-Zelle einnimmt, gibt sich der Besitzer der riesigen Hände aus dem Vorspann zu erkennen.

    Bei so viel Original-Enterprise darf natürlich Spocks Gehirn-Verschmelzung nicht fehlen. Meine Sprechblasen zu deinen Sprechblasen. Vulkaniergriff? Klar, Spocks Romulaner-Version versinkt so schnell in seligen Schlummer. Übrigens, gibt es mittlerweile vernünftige Regeln für das 3-D Schach?

    Die redaktionellen Seiten dieses Heftes befassen sich mit allerlei rund um die alten Enterprise Folgen. Eine Seite befasst sich mit dem aktuellen Leben der Schauspieler. Auch auf den fulminanten First-Person-Shooter "Elite Force" und das passende Comic in zwei Monaten in der Reihe der Star Trek Comics wird hingewiesen. Am bemerkenswertesten ist die weibliche Version Captain Kirks. Captain Jane T. Kirk beschwert sich auch sogleich standesgemäß "Warum haben Sie mich von meinem Schiff geholt?"

    Verwirrspiele macht Laune, die verstaubten Videos noch mal aus dem Schrank zu holen.

    Auch hier, wie im Editorial, live long and prosper!

     

     



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