Superman #50

    Von:
    Jurgens / Frenz / Rubinstein / Simonson / Bondagove / Janke
    Verlag:
    Dino Verlag, Stuttgart
    Seiten:
    52
    Preis:
    DM 5,90

    Veröffentlichung:
    03/1999




    Jetzt ist es soweit, die viel diskutierte und kritisierte Nummer 123 der amerikanischen Superman-Serie ist auf Deutsch erhältlich.
    Durch die Superman Time-Warps I + II und das Superman Special hat Dino diesen Wendepunkt in Supermans Leben als die deutsche Nummer 50 der Dino-Superman-Hefte veröffentlichen können. Selbst das Glow-in-the-dark-Cover (das Heft leuchtet im Dunkeln) wurde dem einheimischen Leser nicht vorenthalten. Zum Preis des amerikanischen Original-Heftes erhält man die Geschichte aus "Superman - The Man Of Steel" #67 noch dazu. Nur der Zusatz "Ready for the next century" entfiel - verschmerzlich, besonders weil Supi so nicht ins nächste Jahrhundert fliegen wird.

    Die Story: Supi bekämpft Ceritak, das blaue, gehörnte Wesen aus Kandor - aber mit welchen Kräften?!
    In seiner menschlichen Form verwundbar, stößt sich unser Held erst einmal den Fuß. Dann, von einem blauen Energieblitz begleitet, stürtzt sich Superman in den Kampf. Der erste Teil des Heftes endet mit einer riesigen Entladung, die Metropolis den Strom abstellt.

    Clarks treue Freunde Lois, Dr. Faulkner und Professor Hamilton müssen in einem Wettlauf mir der Zeit eine Möglichkeit finden, dem sich auflösenden Krytonier einen "Container" zu bauen. Da taucht die Contessa auf und liefert einen Stoff, mit dem genau das gelingen könnte, doch was führt die Freundin des Oberschurken Lex Luthor im Schilde? Gerade noch rechtzeitig gelingt das Rettungsunternehmen für den Stählernen. In einem blauen Anzug, der seinem Energie-Körper Gestalt verleiht, kann Supi nun weiter für das Gute kämpfen.
    Mit dem neuen Outfit sind auch die neuen Kräfte festgelegt. Um nicht zuviel zu verraten endet hier die kurze Zusammenfassung der Geschichte.
    Wer sie lesen will, darf sich von den Bildern nicht abschrecken lassen.

    Die Zeichnungen bewegen sich auf einem niedrigen Level immer zwischen Parodie und echtem Superhelden-Heftchen. Es macht keinen Unterschied mehr, welchen wöchentlich erscheinenden Helden man mag, Superman von DC oder die Spinne von Marvel, man wird gleichermaßen mit Massenware abgespeist, wobei die Spinne ein bisschen besser davon kommt.

    Fazit:
    Superman #50 ist eine für Superman-Fans wichtige Nummer und schon das im Dunkeln leuchtende Cover ist den günstigen Preis wert. Für die kundenfreundliche Preispolitik gebührt dem Dino-Verlag ein Dankeschön. Neue Freunde wird der Kryptonier auf Grund der Bilder dieses Bilderheftchens nicht gewinnen können, aber für Sammler und Fans ist dieses Heft ein Muss, das Spaß macht.

     
     

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