Teen Titans # 2

    Von:
    Geoff Jones / Mike McKone / Marlo Alquiza
    Verlag:
    Panini Verlags GmbH, Nettetal
    Seiten:
    100
    Preis:
    EURO 12,50

    Veröffentlichung:
    03/2005




    Die Teen Titans – ursprünglich die Kinder der JLA-Mitglieder und nicht ganz so doll, dann 1980 als New Teen Titans und erweitert mit Außerirdischen und Cyborgs ein richtiger Kracher. Doch alle guten Dinge gehen einmal zu Ende, die Titans wurden neu gestartet und konnten trotz super Grafik die einstigen Höhen nicht mehr erreichen. Doch 2003 gab es plötzlich die alten New Teen Titans wieder. Mit superdynamischen Bildern von Marlo Alquiza konnten Kid Flash, Beast Boy, Robin, Starfire, Cyborg, Wondergirl und Superboy wieder so richtig überzeugen. Und das tun sie auch auf Deutsch. Im neuen Panini Mini-Trade Format mit dem Inhalt von vier US-Ausgaben für nicht ganz billige aber preiswerte EURO 12,50 kümmern sich die Super Kiddies um Superschurken und Teenie-Probleme.

    Auch wenn nicht alle Namen von den originalen Superhelden belegt werden. Es macht wieder richtig Spaß. Kid Flash ist der etwas reifer gewordene Impuls und Robin ist natürlich Robin III Tim Drake. Starfire, Beast Boy und Cyborg sind die Alten und leiten ihre Schützlinge mit nicht immer sanfter Hand. Fehlen aus der alten Riege eigentlich nur noch Raven und Jericho, und auch die sind mit dabei - wenn auch nicht in der vertrauten Konstellation. Jericho zum Beispiel ist zu erst einmal für die gewaltigen Zerstörungen verantwortlich, die unsere Helden verursachen. Raven taucht später im Heft auf, und ist noch düsterer als früher.

    Der auf dem Titelbild versprochene Kampf zwischen JLA und den Titans wird eher auf verbaler Ebene ausgeführt. Nett und einfühlsam werden reale Probleme der Adoleszenten angesprochen. Lösungen fehlen natürlich, und das ist auch gut so. Superheldenlösungen können natürlich für echte Heranwachsende nicht funktionieren. Gut und unterhaltend gemacht.

    Das Zeichnerteam wirkt wie ein runderneuerter Davis, sauber aber etwas moderner in Richtung seltsamer Perspektiven. Leider ist nur die erste Hälfte des Bandes von ihm. Keine Angst, Alquiza und McKone kommt im nächsten Band zurück. Aber die Story um die mysteriöse Raven und ihre traurige Historie ist so spannend, man merkt erst nach etlichen Seiten, dass die Bilder schlechter geworden sind. Und welches böse Spiel hat Lex Luthor im Sinn?



    Fazit:
    Klasse Superhelden-Unterhaltung

     
     

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