Dark Days

    Der Vorgänger „30 Days Of Night" war klasse Vampir-Kost mit eigenwilligen düsteren Bildern. Dark Days heißt der zweite Trade mit ebenfalls über 140 Seiten starken lichtlosen Blutsauger-Gemetzels.

    Wer die „30 Days Of Night" noch nicht gelesen hat und sich als Vampir Fan betrachtet: ab – das Album kaufen, lesen, mehr wollen und bei diesem Band landen.

    Am Vorgänger hatten wir eigentlich nur einen richtigen Kritikpunkt. Das war das Vorwort und das fehlt hier angenehm. Also keine fragwürdigen Zeilen großnamiger Bekanntheiten, das hat dieses Comic auch nicht nötig.

    An den für den einen gewöhnungsbedürftigen Zeichnungen, die für den anderen einfach nur genial sind, hat sich nicht s geändert. Das ist angenehm, nimmt aber dem Comic das Einzigartige – ist eben ein zweiter Teil.

    Die Story ist dafür wesentlich geradliniger und weist nur einen Knackpunkt auf. Die Heldin entscheidet sich an einer Stelle für die Vampire – das ist leider sehr kurz begründet und bleibt somit ein Stolperstein der ansonst glatt erzählten Actionstory mit Biss.

    In Band eins hat sich Eben für die Menschen geopfert. Dumm gelaufen, denn das wäre gar nicht nötig gewesen. Nur ein weiterer dunkler Punkt in der Psyche von Stella Olemaun, die ihren Mann in ihren Armen zu Staub vergehen sah. Ewige Rache ist nun ihr Lebensziel. Dazu schart sie eine handvoll Vampirjäger um sich. Die wollen die Kreaturen der Nacht bei den Lesungen von Stellas Buch „30 Days of Night" aufscheuchen und vernichten. Aber von den Untoten gibt es einfach zu viele und so beginnt das altbekannte Liedchen der zehn kleinen Negerlein.

    Und Stella steht auf der Abschussliste der ältesten Blutsaugerin überhaupt. Lilith ist noch immer nicht über den Verlust ihres geliebten Vincente hinweg. Aber da sich die Braut des Mörders so öffentlich darbietet, muss sie losziehen, um Rache zu nehmen.

    Gemetzel ist das Leitthema dieses Bandes. Das Ende ist leider vorhersehbar. Aus der überraschenden Story des Vorgängers ist ein ordentlicher Action-Titel geworden. Auch nicht schlecht.

    „Dark Days“ ist etwas dicker und etwas teurer, aber allen Fans blutiger Geschichten empfohlen. Auch ohne Kenntnisse des Vorgängers lesebar, aber mit Hintergrund einfach noch besser.

    Fazit:
    Moderner und blutiger Vampir- und Action-Kracher. Leider nicht so überraschend wie der Vorgänger.

     
     

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