Argento Soma

    Dieser Manga hat einen Vorteil: Er ist abgeschlossen. Damit hat es sich leider auch mit der Aufzählung der Pluspunkte für diesen Band. Wer grausame Sachen nicht mag, sollte ab jetzt nicht weiterlesen. Nein, so schlimm ist es dann doch nicht, aber es ist leider nachvollziehbar, warum aus dieser Serie keine Endlosfortsetzung geworden ist.

    Es geht um ein kleines Mädchen mit einem riesigen Hut. Das würde sehr gut in eine Fantasy-Story à la Alice im Wunderland passen, aber hier soll eine moderne Mecha Geschichte wie Neon Evangelion Genesis erzählt werden. Dann gibt es noch einen Jungen namens Ruy Soma. Er scheint der Erbe oder Vorfahr von Captain Harlock zu sein, denn auch er hat eine fette Narbe auf der Wange. Die Erde wird von riesigen und asymmetrischen Kampfrobotern bedroht. Nur Harriet, das Mädchen unter dem Hut, scheint mit den fremden Kampfkolossen in friedlichen Kontakt treten zu können.

    Da ist ja wirklich jedes Klischee verwurstet worden, das man sich aus den Haaren ziehen kann. Die Zeichnungen haben einen etwas eigenen Charakter, allerdings sieht es eher wie ein Erstlingswerk aus. Zu oft wirken die Bilder einfach nur platt und leblos – und das bei einem Manga.

    Ein weiterer Minuspunkt ist der recht hohe Preis für diesen dünnen Band.

    Fazit:
    Nur für Komplett-Sammler von Interesse, die den Agenten auch gleich eintüten und wegschließen, vermutlich auch vergessen werden.

     
     

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