Der unglaubliche Hulk # 1

    Von:
    Jnekins / Romita Jr.
    Verlag:
    Panini Verlags GmbH, Nettetal
    Seiten:
    64
    Preis:
    EUR 4,-

    Veröffentlichung:
    09/2003




    Man ist das langweilig und trotzdem darf man dieses Heft nicht verpassen. Wie das geht? Lest weiter!

    Der Hulk war im Kino und deswegen ist er auch wieder am Kiosk. Aber schon das Trade Dystopia war recht durchwachsen und auch die erste Nummer der neuen, fortlaufenden Serie ist irgendwie halbgar.

    John Romita Jr. gehört zu den aktuellen Superhelden Zeichnern, die man sofort erkennt und die aber auch nicht zu oft kopiert werden. Sein kräftiger und kantiger Strich ist einzigartig und einfach sehenswert. Aber in den Spinne Heften sieht er besser aus. Dennoch sind die Zeichnungen ordentlich bis sehr gut, dadran ist nicht viel auszusetzten. Doch zur Story. Warum müssen Hulk-Storys oft so seicht, pathetisch und langweilig sein? War nicht der Silversurfer oder der Daredevil schon tränenreich genug? Oder lieben die Amis diese melodramatischen Schinken ohne Tiefgang einfach? Spannung kommt dabei auf jeden Fall nicht auf. Da freut man sich eher, das die 64 Seiten vorbei sind.

    Und dann noch die technische Umsetzung. Gleich zweimal passiert es, das man das Heft um 90° drehen muss um das Bild richtig ansehen zu können. Die ansonsten nicht vorhandenen schwarzen Balken sind ein weiteres Indiz dafür, das hier eine Doppelseite verkleinert und quer auf eine Seite gepackt wurde.

    So stehen auf der einen Seite eine langatmige Story und verkleinerte Doppelseiten guten Zeichnungen von John Romita Jr. gegenüber. Und dennoch befinden wir dieses Heft wert, gekauft zu werden. Es liegt am Cover und es ist eine Nummer eins. Da lacht das Sammlerherz. Hulk # 1 gibt es in zwei attraktiven Covern. Die Kiosk-Version hat ein nicht alltägliches Metallcover und die Comicladen Ausgabe leuchtet sogar im Dunkeln. Okay das sind Gimmicks, aber die reißen es dann doch manchmal raus. Zudem sind wir deutschen ja noch nicht von einer Flut von Gimmick-Covern ersäuft worden, so wie es der amerikanische Markt Mitte der Neunziger mit seinen Lesern gemacht hat. So freut man sich hierzulande noch über solche Extras, die zu dem noch nicht einmal etwas extra kosten. Da darf man getrost zugreifen, schöne Bilder und eine Story gibt es ja auch noch dazu.

    Fazit:
    Kaufen!! In zwanzig Jahren ärgert man sich nur, wenn man dieses Heft verpasst haben sollte!

     
     

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