Strapazin #48

    Von:
    Verschiedene Autoren
    Verlag:
    , ,
    Seiten:
    84
    Preis:
    DM 10.-

    Veröffentlichung:
    02/1998




    Strapazin ist ein Comic-Magazin, so wie es einmal "Zack" oder "Primo" gab.
    Strapazin beinhaltet Comics, aber keine wie "Asterix", "Fix und Foxi" oder "Superman".
    Strapazin ist anders.
    Toll an Strapazin sind die Werbungen. Alle sind viereckig und eine Seite Anzeigen sieht aus wie ein Comic - nur ist es keins.
    Strapazin kommt aus der Schweiz, hat also kein "ß". Strapazin bezieht sich sehr auf die Schweiz, nicht auf Frankreich oder die USA. Also erfährt man auch andere Sachen, als in üblichen Comic-Magazinen, die leider fast ausschließlich über Frankreich und die USA berichten.
    Strapazin bringt auch andere Comics.
    Was ist anders? Anders surrealistisch, expressionistisch, fantastisch, grotesk, absurd, gut.
    Strapazin ist ein erwachsen gewordenes Fanzin, das manchmal noch mit dem "Fotokopier-Charme" der Fanpresse aufwarten kann.
    Strapazin Nr. 48 hat ein Essay über Comics und Trickfilm das inhaltlich leider etwas dürftig, dafür aber sechs Seiten lang ist.
    Strapazin hat u.a. Max, den Surrealisten, der saugut und viel zu kurz ist.
    Strapazin hat den noch besseren und bunten Mattioli der noch viel zu kürzer ist. Mattioli ist ein Itchy und Scratchy ohne Itchy (oder wars Scratchy), nur voll abgedreht. Aus dem Inhalt: "Zur selben Zeit folgt Bam-Boom der einzigen Spur, welche die Kidnapper hinterlassen haben: Der klebrigen Spucke, die nach Fisch riecht".

    Fazit:
    Strapazin hat noch mehr Comics, die Lesegewohnheiten in Frage stellen (Ein X-Men Heftchen sieht danach einfach anders aus). Strapazin ist interessant. Strapazin ist eine gute Besprechung wer

     
     

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